Für viele muslimische Menschen in Berlin ist Ramadan eine besondere Zeit, die den Alltag prägt. Unternehmen, die in dieser Phase lokal werben und genau diese Zielgruppe erreichen möchten, sollten ihre Kampagne frühzeitig und mit dem nötigen Verständnis planen. Hier erfahren Sie, worauf es dabei ganz besonders ankommt.
Warum kann der Ramadan für lokale Werbung in Berlin relevant sein?
Ramadan verändert für viele Menschen den Tagesrhythmus. Gemeinsame Mahlzeiten finden erst nach Sonnenuntergang statt. Gleichzeitig rücken Besuche bei der Familie und bei Freunden oder Einkäufe für den Abend stärker in den Fokus.
Gerade in Berlin erreichen Unternehmen ihre Zielgruppen über vertraute Orte im Kiez. Damit eine Kampagne dort glaubwürdig wirkt, muss sie zum Angebot passen und einen erkennbaren Nutzen vermitteln. Ramadan sollte dabei nicht bloß als Anlass für beliebige Rabatte oder dekorative Symbole dienen. Mindestens ebenso wichtig ist ein respektvoller Ton, der die besondere Bedeutung des Monats ernst nimmt.
Wann beginnt Ramadan 2027 – und wann sollte die Kampagne starten?
Ramadan beginnt 2027 voraussichtlich am Abend des 7. Februar oder am 8. Februar. Das genaue Datum ergibt sich erst mit der Mondsichtung verbindlich. Unternehmen sollten frühzeitig mit der Planung Ihrer Kampagne beginnen. Planen Sie Screenplätze und Werbemittel bereits einige Wochen vorher. Bedenken Sie auch das Ende der Kampagne. Das Zuckerfest ist im Anschluss eine ideale Gelegenheit, die Kommunikation mit der Zielgruppe noch einmal bewusst aufzugreifen.
Welche Botschaften passen zu einer Ramadan-Kampagne?
Eine Ramadan-Kampagne sollte nur dann auf den Monat Bezug nehmen, wenn das Angebot tatsächlich dazu passt. Ein Supermarkt kann beispielsweise auf Produkte für das gemeinsame Essen hinweisen, ein Restaurant auf entsprechende Abendangebote. Dienstleister können auf besondere Öffnungszeiten aufmerksam machen, wenn sie einen Bezug zum Ramadan haben.
Ein Beispiel:
Ein Restaurant hält während des Ramadans jeden Abend einen Teil seiner Tische für Gäste frei, die nach Sonnenuntergang gemeinsam essen möchten. Die Anzeige kann auf dieses Angebot hinweisen und gleichzeitig erklären, ab wann die reservierten Plätze verfügbar sind und wie eine Reservierung möglich ist.
Wichtig bleibt bei dieser Art der Kampagne, dass die Botschaft einen erkennbaren Bezug zwischen dem Ramadan und dem Angebot hat.
Tipp: Nicht jedes Unternehmen muss seine Werbung auf Zwang religiös aufladen. Wenn kein sinnvoller Zusammenhang besteht, ist eine sachliche lokale Anzeige die bessere Wahl.
An welchen Standorten erreicht Werbung im Ramadan die passende Zielgruppe?
Bei der Standortwahl sollte vor allem der Anlass der Werbung berücksichtigt werden. Ein Supermarkt eignet sich beispielsweise für Angebote, die mit dem Einkauf oder dem gemeinsamen Essen zu tun haben, das während des Ramadans einen besonderen Stellenwert hat. Hier treffen Menschen die Entscheidung, was auf den Tisch kommt, vielfach direkt vor Ort und können sich Angebote merken oder sie direkt mitnehmen.
Für Hinweise auf Veranstaltungen oder lokale Dienstleistungen sind Cafés und Kulturvereine passender. Dort bleibt meist mehr Zeit, eine Botschaft wahrzunehmen. In religiösen Räumen sollte Werbung dagegen nur in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Standort erfolgen und besonders zurückhaltend gestaltet sein.
Wie kann eine Ramadan-Kampagne über mehrere Wochen aufgebaut werden?
Eine gute Kampagne muss nicht über den gesamten Zeitraum hinweg dieselbe Botschaft zeigen. Oftmals ist es wesentlich sinnvoller, die Inhalte an den jeweiligen Zeitpunkt anzupassen, dabei aber die grundsätzliche Gestaltung beizubehalten.
So könnte eine Werbekampagne zum Ramadan gestaltet werden:
- Vor Ramadan: Einige Wochen vor Beginn kann die Kampagne angekündigt werden. Hier geht es darum, das Angebot bekannt zu machen und erste Aufmerksamkeit aufzubauen.
- Während des Ramadans: Nun steht das konkrete Angebot im Mittelpunkt. Die Werbung sollte regelmäßig an gut ausgewählten Orten sichtbar sein und klar vermitteln, was das Unternehmen anbietet.
- Zum Zuckerfest: Gegen Ende des Ramadans kann ein neues Motiv auf das Zuckerfest hinweisen. Je nach Unternehmen passen dazu besondere Öffnungszeiten, Veranstaltungen oder ein entsprechendes kulinarisches Angebot.
Digitale Screens ermöglichen es Ihnen, die Motive während der Laufzeit auszutauschen, ohne dass eine komplett neue Kampagne geplant oder neue Werbemittel produziert werden müssen.
Was sollten Unternehmen bei Werbung im Ramadan vermeiden?
Damit lokale Werbung während des Ramadans die Zielgruppe erreicht, ist ein sensibles Vorgehen wichtig. Unternehmen sollten nur Versprechen machen, die Sie wirklich zuverlässig einhalten können. Wer mit verlängerten Öffnungszeiten oder einem halal gekennzeichneten Angebot wirbt, sollte gewährleisten können, dass dieses Angebot tatsächlich verfügbar ist.
Auch bei Datumsangaben ist Vorsicht sinnvoll. Beginn und Ende des Ramadans können sich je nach Mondsichtung verschieben. Ein Motiv mit einem festen Datum sollte deshalb erst verwendet werden, wenn dieses vor Ort bestätigt ist. Vor der Veröffentlichung hilft es zudem, die Kampagne von Menschen prüfen zu lassen, die die Zielgruppe und den jeweiligen Standort gut kennen.
Wie lassen sich Kampagnen zum Ramadan in Berlin umsetzen?
Mit PanoTV können Unternehmen ihre Ramadan-Kampagne auf digitalen Bildschirmen an ausgewählten Standorten in Berlin ausspielen. Werbung erscheint genau dort, wo Menschen aus der jeweiligen Community ohnehin regelmäßig unterwegs sind.
Die Kampagne wird zentral gesteuert. Sämtliche Motive können während der Laufzeit angepasst werden, beispielsweise wenn sich der Start des Ramadans konkretisiert oder zum Zuckerfest ein neues Angebot kommuniziert werden soll. Unternehmen entscheiden selbst, an welchen Standorten und über welchen Zeitraum ihre Werbung sichtbar sein soll.
PanoTV bietet dabei:
- digitale Werbeflächen an stark frequentierten Community-Standorten
- eine gezielte Ausspielung passend zu Angebot und Standort
- flexible Schaltzeiten und zentral gesteuerte Motive
- monatlich kündbare Laufzeiten ohne langfristige Bindung
Die Werbung kostet 120 Euro netto pro Bildschirm und Monat; mit etwas Glück nutzen Sie einen der günstigeren Angebotspreise. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an. Lokale Unternehmen können ihre Kampagne zunächst an einzelnen Standorten testen und sie bei Bedarf jederzeit erweitern.




